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20/Jul/2026

Kosten vermeiden, Sommercheck

Eine kurze Überprüfung im Sommer, die hilft, einen überfluteten Keller zu verhindern.

Der Sommer wird von vielen mit Sonnenschein, Freiheit und Entspannung in Verbindung gebracht. Aber es ist immer wichtiger, sich auf plötzliche, heftige Regenfälle vorzubereiten, weil die Wetterbedingungen in den letzten Jahren extrem waren.

Ein heftiges Sommergewitter kann in kurzer Zeit so viel Regen bringen, dass es zu schweren Schäden an Keller, Garage oder Fundament eines Gebäudes führen kann.

 

Wenn das Wasser im Keller steht, gelagerte Wertgegenstände beschädigt werden oder teure Beseitigungs- und Sanierungsarbeiten erforderlich sind, merken viele Menschen das Problem erst. Dies kann häufig durch einige unkomplizierte Kontrollen vermieden werden.

 

Die folgende Checkliste für den Sommer, die wenige Minuten dauert, kann das Hochwasserrisiko erheblich mindern.

 

1. Prüfen der Abflüsse:

Dachrinnen haben die Funktion, Regenwasser rasch und unkompliziert abzuleiten. Allerdings kann das Wasser nicht ordnungsgemäß abfließen, wenn sich darin Blätter, Schlamm, Staub, Kies oder andere Schmutzpartikel anreichern.

Während des Sommers ist es üblich, dass Äste, Laub und andere Unratstoffe nach Stürmen in die Abflüsse gelangen.


Eine geringfügige Verstopfung kann genügen, um zu einem Wasserstau führen zu lassen, wodurch das Wasser an Orten austritt, an denen es nicht hingehört.

 

Checkliste:

 

  • Schmutz, der sichtbar ist, entfernen.

  • Schauen Sie nach, ob das Wasser gut abläuft.

  • Bitte achten Sie darauf, dass Sie unangenehmen Gerüchen oder einer unzureichenden Wasserabführung nicht ausgesetzt sind.

  • Lassen Sie gegebenenfalls eine Fachkraft eine Kanalinspektion mittels Kamera durchführen.

 

2. Prüfen Sie die Dachrinnen:

Der Zustand Ihrer Dachrinnen hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Entwässerung Ihres Gebäudes.
Wenn die Dachrinnen verstopft oder kaputt sind, kann Regenwasser nicht abfließen. Es sammelt sich an den Wänden, um das Fundament oder im Keller.

Es ist ratsam, sich vor den Sommergewittern kurz die Dachrinnen anzusehen.

 

Was ist wichtig zu beachten?

 

  • Befinden sich darin Blätter, Moose oder andere Ablagerungen?

  • Bestehen erkennbare Risse oder Schäden?

  • Sind die Dachrinnen richtig fixiert?

  • Ist das Rohr, durch das das Wasser abfließt, frei und nicht blockiert?

 

Wenn man die Dachrinnen regelmäßig säubert, kann man das Risiko von überfluteten Kellern und Wasseransammlungen um das Haus herum stark reduzieren.

 

3. Prüfen der Reinigungsöffnungen

Regenwasser- und Abwasserrohre werden häufig nicht beachtet, obwohl sie für die Entwässerung eine wesentliche Funktion haben. 

In den Rohren können mit der Zeit Schlamm, Sand, Wurzeln oder andere Ablagerungen entstehen. Diese können das System stören.

 

Ein flüchtiger Blick ist von Nutzen:

 

  • Existieren signifikante Ablagerungen?

  • Steigt der Wasserspiegel kontinuierlich an?

  • Können Sie den Abwassergeruch wahrnehmen?

  • Ist der Zugang zu den Reinigungsöffnungen frei?

 

Es ist ratsam, so schnell wie möglich professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn im Schacht ungewöhnlich viel Wasser oder Schmutz vorliegen.

 

4. Pumpenprüfung

Bei Immobilien mit Keller- oder Sumpfpumpen ist es besonders wichtig, regelmäßig zu kontrollieren. 

Zahlreiche Eigentümer erkennen Schwierigkeiten erst dann, wenn sich Wasser im Keller angesammelt hat und die Pumpen nicht mehr betriebsbereit sind oder Alarm auslösen.

Es ist ratsam, kurz vor einem Sommergewitter einen kurzen Testlauf zu machen.

 

Pumpenkontrolle vornehmen:

 

  • Funktioniert die Pumpe ordnungsgemäß?

  • Sind beim Betrieb ungewöhnliche Geräusche zu hören?

  • Hat sie Wasser ausreichend entfernt?

  • Ist eine Blockade oder eine Ablagerung im System vorhanden?

  • Ist das elektrische Kabel in einem guten Zustand?

 

Eine defekte Pumpe kann bei einem einzigen heftigen Regenguss sehr hohe Schäden verursachen.

 

5. Prüfen des Rückschlagventils.


Das Rückschlagventil gehört zu den bedeutendsten Schutzvorrichtungen im Abwassersystem des Gebäudes.
Es sorgt dafür, dass Regenwasser oder Abwasser nicht wieder in das Gebäude zurückfließt.
Die öffentliche Kanalisation kann im Falle von starkem Regen überlastet sein. 

In diesen Situationen ist es möglich, dass Wasser durch die Kellerabflüsse zurückfließt, wenn ein Rückschlagventil fehlt oder defekt ist.


Bitte denken Sie bei der Prüfung daran:

 

  • Das Ventil muss leicht beweglich sein.

  • Es dürfen keine Gegenstände darauf platziert sein.

  • Es muss beim Drücken des Hebels auf ZU korrekt schließen. Im Betrieb muss es auf Offen stehen.

  • Kein Hinweis auf Korrosion oder Schäden.

 

Wenn man das Ventil regelmäßig wartet, hält es länger und funktioniert besser.

 

Warum ist eine solche Überprüfung mehrmals jährlich sinnvoll?

Die meisten Überschwemmungen im Keller treten nicht plötzlich auf.
Häufig handelt es sich dabei um Verschmutzungen, geringfügige Defekte und nicht durchgeführte Wartungsarbeiten, die sich über mehrere Monate oder sogar Jahre angesammelt haben.


Eine lediglich kurze Überprüfung ermöglicht es Ihnen, potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig zu identifizieren und Überschwemmungen zu verhindern bzw. teure Sanierungsarbeiten zu vermeiden.
Weil Sommergewitter stärker werden, ist es wichtig, regelmäßig Dachrinnen, Fallrohre, Pumpensümpfe, Pumpen und Rückschlagventile zu überprüfen.

Das ist keine unnötige Ausgabe, sondern eine wichtige Sicherheitsmaßnahme.


Manchmal reicht es, aufzupassen, um zu verhindern, dass der Keller nach starkem Regen überflutet wird.
Prävention erweist sich stets als kostengünstiger im Vergleich zur Reparatur. 

Wenn es zu Verstopfungen, unangenehmem Geruch oder Problemen mit der Abwasseranlage kommt, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Sie erhalten weitere hilfreiche Ratschläge und Tipps.


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