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        Tim – die Geschichte eines Fußballspielers

        Tims Liebe zum Fußballspielen prägt sein Leben. Seit seiner Einschulung gibt es nur eine Freizeitbeschäftigung für ihn. Fußballspielen.

        Seine Fußballerkarriere scheint unaufhaltsam. Kleinere Höhen und Tiefen meistert er ohne Probleme, bis etwas Unvorhersehbares seinen Traum ins Wanken bringt. Plötzlich zweifelt er an der Richtigkeit seines eingeschlagenen Weges.

        Leseprobe:

        „Tooooor!“, tönt es vielstimmig vom Spielfeldrand. Die Spieler von Tims Mannschaft liegen sich in den Armen. Die zahlreich erschienenen Zuschauer, vorwiegend junge Leute, aber auch viele Mütter und Väter der jugendlichen Fußballspieler, klatschen sich ab, als ob es sowieso keinen anderen Spielstand auf dem Spielfeld hätte geben können. Ein klares 3:0 ist zu verzeichnen und nur noch wenige Minuten sind zu spielen. Wie auch in den vergangenen Spielen ist Tim der beste Spieler auf dem Platz und soeben hat er sein 2. Tor für seine Helden vom FC Grün-Weiß Lindhausen erzielt.

        Inzwischen hat der Schiedsrichter die vorletzte Begegnung der Saison für die Jungen der B-Junioren abgepfiffen. Die Mannschaft um Kapitän Tim Kurzweg stand bereits vor dem Spiel als Saisonsieger fest und trotzdem feiern alle so, als ob der Erfolg erst mit diesem Spiel vollendet wurde.

        Der stolze Trainer ist von seinen Schützlingen umringt. Eine Saison wie diese hat er in seiner Zeit als Trainer noch nicht erlebt. Langsam geht er mit den glücklichen Gewinnern zum Umkleideraum, während die Zuschauer die Feierlichkeiten zum „gefühlten“ Weltmeistertitel fortführen.

        Die Fans stehen auf dem Parkplatz und warten auf die siegreichen Spieler, aber die eben noch auf dem Höhepunkt befindliche Stimmung, scheint gekippt zu sein. Aufgeregt diskutieren vor allem die männlichen „Fußballfans“ miteinander. Eine schon seit Wochen kursierende Nachricht nimmt erneut die Runde. Eine große Katastrophe bahnt sich an und sorgt für eine nicht endende Unruhe. Der überragende Spieler der Mannschaft soll wohl den Verein mit Beginn der neuen Saison verlassen. Nicht endende, unschöne Begriffe prallen auf die Eltern von Tim ein. Die Beteuerungen von seinem Vater, dass es keinerlei Überlegungen für einen Vereinswechsel gibt, werden von den unruhigen Fans als Lügen niedergebrüllt.

        Dann endlich erscheinen die jungen Helden mit ihrem Trainer. Ihm werden die gleichen Fragen in entsprechender Tonlage offenbart. In aller Ruhe versucht er die Stimmung zu beruhigen.

        „Mir ist nichts von einem Vereinswechsel bekannt. Stellen Sie diese Fragen doch demjenigen, der diese Lügen in die Welt gesetzt hat. Womöglich soll ja die Stimmung bei uns getrübt werden?“

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